Buchpräsentation „Das Berlin Max Webers: Erfahrungswelten einer Großstadt“
Knapp die erste Hälfte seines Lebens verbrachte der Nationalökonom, Soziologe und Historiker Max Weber in Berlin. Das vorzustellende Buch macht erstmals den für Webers Lebensweg weichenstellenden Erfahrungsraum Berlin zu einem eigenen Thema: großbürgerliches Familienleben und politische Geselligkeit, Ansprüche des preußischen Gymnasiums, Jurastudium und Referendariat, Heirat, erste Professur und wissenschaftliches Frühwerk. Weber nahm aktiv an den großen Wandlungsschüben des jungen Kaiserreiches teil. Dazu zählt die Spaltung des Liberalismus ebenso wie die Verwissenschaftlichung der Sozialen Frage. Die „Berliner Moderne“ in Malerei, Literatur und Musik verfolgte Weber aufmerksam, den „Berliner Antisemitismus“ erlebte er hautnah. Berlin legte als dynamische Industriemetropole und politisch-kulturell pulsierende Reichshauptstadt mit einer Universität von Weltruf das Fundament für Webers internationale Geltung als Klassiker unserer modernen Zeit.Zusammenfassung:
Dienstag, 20. Mai 2025, 18.15 Uhr„Das Berlin Max Webers: Erfahrungswelten einer Großstadt“
Buchpräsentation
mit: Prof. Dr. Rita Aldenhoff-Hübinger, Prof. Dr. Gangolf Hübinger (Viadrina)
Buchvorstellung im Rahmen des Forschungskolloquiums „Geschichte transkulturell" von Prof. Dr. Andreas Bähr unter Mitwirkung von Felix Töppel, M.A.
Ort: Buchhandlung Ulrich von Hutten, Logenstr. 8, 15230 Frankfurt (Oder)
Übersicht Programm Forschungskolloquium „Geschichte transkulturell“