Forschungskolloquium „[...] Alimentierungsstrategien für die Universitäten Greifswald und Königsberg (16. & 17. Jhdt.)“

Der Vortrag widmet sich der landesherrlichen Alimentierung frühneuzeitlicher Universitäten anhand eines exemplarischen Vergleichs zwischen Greifswald und Königsberg. Dieser Vergleich bietet sich schon deswegen an, weil beide Hochschulen von Herzögen 1539 respektive 1544 (wieder)gegründet wurden, die sich kurz zuvor dem lutherischen Protestantismus angeschlossen hatten, und ihnen bei der Verbreitung der neuen Lehre somit eine zentrale Rolle zukam. Zur finanziellen Versorgung durch die Landesherrschaft zählten die Gehälter ebenso wie Deputate, Stipendien und diverse Privilegien, mit denen Lehrende, Bedienstete und Studenten bedacht und gefördert wurden. Der Vortrag untersucht für einen Zeitraum von rund 150 Jahren, wie die Herzöge ihre Universitäten ausstatteten und administrativ mit den Herausforderungen ökomischen Mangels umgingen. Damit bietet er ein facettenreiches Bild landesherrlicher Universitätsverwaltung im Nordosten des Alten Reichs.

Zusammenfassung:

Dienstag, 10. Juni 2025, 18.15 Uhr
„[...] Alimentierungsstrategien für die Universitäten Greifswald und Königsberg (16. & 17. Jhdt.)“
Forschungskolloquium

mit: Dr. Elisabeth Heigl (Universität Greifswald)
Vollst. Titel: “Ex fundatione, theils ex accessione“. Alimentierungsstrategien für die Universitäten in Greifswald und Königsberg (16. und 17. Jahrhundert). Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums „Geschichte transkulturell" von Prof. Dr. Andreas Bähr unter Mitwirkung von Felix Töppel, M.A.
Ort: Logenhaus, Logenstraße 11, Raum 101/102
Übersicht Programm Forschungskolloquium „Geschichte transkulturell“



Zur Gesamtübersicht der öffentlichen Veranstaltungen